Gelbstirnamazone

Wissenschaftlicher Name:

Ara ararauna

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Einige Infos

über Gelbstirnamazone

KURZINFO

Die Gelbstirnamazone auch Gelbscheitelamazone oder Surinam-Amazone (Amazona ochrocephala), ist eine Vogelart aus der Familie der Eigentlichen Papageien.

 

Neben der Nominatform Amazona ochrocephala ochrocephala werden weitere sechs bzw. sieben Unterarten unterschieden, sofern heutzutage nicht völlig auf die Unterteilung in Unterarten verzichtet wird. In diesem Fall handelt es sich um das Nebeneinander gleichrangiger Arten:

 

Gelbnackenamazone (Amazona ochrocephala auropalliata); veraltet, mittlerweile als eigene Art anerkannt

Gelbkopf-Amazone (Amazona ochrocephala belizensis)

Natterers-Amazone (Amazona ochrocephala nattereri)

Doppelgelbkopf-Amazone (Amazona ochrocephala oratix)

Gelbstirn-Amazone (Amazona ochrocephala panamensis)

Tres-Maria-Amazone (Amazona ochrocephala tresmariae)

Maraja-Amazone (Amazona ochrocephala xantholaema)

Im Jahr 2011 wurden in Stuttgart von Mitarbeitern des Stuttgarter Naturkundemuseums 5–8 Brutpaare bzw. 45 Exemplare rund um den Schlossgarten gezählt.

 

Das erste Tier der einzigen frei lebenden Population außerhalb Amerikas war im Jahr 1984 im Zoo Wilhelma bei den dortigen Papageienvolieren festgestellt worden. 1985 waren erstmals zwei Vögel zu sehen. 1986 erfolgte die erste Brut mit drei flüggen Jungvögeln. In den späten 1990er-Jahren kamen zwei Blaustirnamazonen zur Population hinzu. Die Arten Blaustirnamazone und Gelbscheitelamazone hybridisierten miteinander. Die Hybride zwischen den beiden Arten sind fertil.

VERBREITUNG

Aussehen

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist Brasilien, Peru, Guayana-Staaten, Trinidad, Venezuela und Kolumbien. 1994 wurde der Bestand von der IUCN auf nur weniger als 7.000 Vögel geschätzt.

 

Der Bestand ging wegen Zerstörung der Regenwälder und illegalen Fangs für den Zoohandel zurück. In Stuttgart gibt es die einzige Population aus entflogenen Vögeln weltweit.

Gelbscheitelamazonen erreichen eine Körperlänge von 35 bis 38 Zentimetern. Ihr Körpergefieder ist grün. Namensgebend ist der gelbe Scheitel auf dem Kopf. Gelbscheitelamazonen haben eine laute Stimme und sind in der Lage, Laute aus ihrer Umgebung gut zu imitieren. Sie sind Höhlenbrüter. Das Weibchen legt zwei bis vier Eier. Die Brutdauer beträgt ca. 26 Tage. Nach neun Wochen verlassen die Jungvögel die Bruthöhle. Die Gelbscheitelamazonen leben in Regenwäldern und fressen Früchte, Samen und andere Pflanzenteile.

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