Bartagamen

Wissenschaftlicher Name:

Pogona

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über Bartagamen

KURZINFO

Die Bartagamen (Pogona) sind eine Gattung der Schuppenkriechtiere aus der Familie der Agamen. Die Gattung ist mit derzeit acht anerkannten Arten in Australien verbreitet.

 

 

Fast alle Arten sind semiarboricol und ruhen gern auf Baumstämmen, Baumstümpfen oder Zaunpfählen. Bartagamen sind Allesfresser, die Nahrung umfasst kleine Wirbeltiere, Wirbellose, Blätter, Blüten und Früchte. Bei Bedrohung flachen die Tiere den Körper ab, und dehnen die Kehle mit dem Bart durch Kontraktion von Muskeln aus, die an knorpeligen Strukturen der Kehle (dem sogenannten Zungenbeinskelett) ansetzen.[3] Gleichzeitig öffnen sie das Maul und präsentieren das gelbe oder rosafarbene Innere des Mauls.

VERBREITUNG

Aussehen

Bartagamen kommen ausschließlich in Australien vor. Zurzeit werden acht Arten anerkannt.[2] Die meisten Arten bewohnen baum- und buschbestandene Lebensräume, nur

 

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) (Nordöstliches Zentralaustralien)

bewohnen ausschließlich Halbwüsten mit Grasbewuchs.

 

Östliche Bartagame (Pogona barbata) (Ostaustralien, leben häufig auch in besiedelten Bereichen)

Westliche Bartagame (Pogona minor) (West- bis Zentralaustralien)

Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps) (Zentral- bis Südaustralien)

besiedeln jeweils große Teile Australiens;

 

Kimberley-Bartagame (Pogona microlepidota) (Nordwestliches Australien)

Kleine Bartagame

(Pogona minima) (Houtman-Abrolhos-Archipel, Westaustralien)

 

Mitchells Bartagame (Pogona mitchelli)

(Westliches und nördliches Australien)

Nullarbor-Bartagame (Pogona nullarbor) (Nullarbor-Ebene im südlichen Zentralaustralien) haben relativ kleine Verbreitungsgebiete.

Bartagamen sind mittelgroße bis große Echsen. Sie erreichen Gesamtlängen von 30 bis 50 cm, dabei entfallen auf den Schwanz die Hälfte bis zwei Drittel der Gesamtlänge. Der Körper ist dorsoventral schwach oder stark abgeflacht, die Beine sind relativ kurz.

 

Das Trommelfell liegt frei. Auffallendstes Merkmal sind die vielen Stacheln auf Rumpf, Beinen und Schwanz, insbesondere eine Stachelreihe entlang der Flanken, eine Stachelreihe an der Kopfbasis sowie eine weitere Stachelreihe an der Hinterkante des Unterkiefers, die sich bei den meisten Arten bis über die Kehle ausdehnt und so einen „Bart“ bildet. Die Tiere sind überwiegend grau-brau n gefärbt, mit dunkelgrauer oder schwarzer Musterung.

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